Machen Sie sich doch schon mal ein Bild von Ihrer Trauung:
In der Regel wird die Kirche für eine Stunde gemietet. Das ist genügend Zeit, um eine angemessene, würdige und auch schöne Trauung zu feiern. Da an einem Nachmittag in der Christ Church oft mehrere Trauungen nacheinander statt finden, sollten Sie nicht zu früh vorher da sein. Das steigert nur die Nervosität und Sie müssen unter Umständen draußen warten, bis die Kirche frei ist.Stellen Sie sicher, dass zwei Trauzeugen anwesend sind. Die Trauzeugen brauchen keinen Pass o.ä., sie müssen nur die deutsche Sprache beherrschen und verstehen können, was im Gottesdienst geschieht. Sie unterschreiben dann ebenfalls auf der Urkunde.
Wenn Sie ein Blumenarrangement organisiert haben, wird es vor der Trauung in der Kirche aufgebaut.
Tipp: Sie erhalten zur Vorbereitung eine Liste mit Floristen, die sich in der Christ Church auskennen.
Zum Thema Musik: auf dieser Liste finden Sie auch Musikerinnen und Musiker, die Sie buchen können, wenn Sie mögen. Caroline Krapf, eine deutschsprachige Musiklehrerin, kann nach Möglichkeit auch die Musik übernehmen. Pfarrer Jens Heller kann einige Lieder auf der Gitarre spielen. Es ist nach Absprache auch möglich, eine CD mit der Lieblingsmusik mit zu bringen, die während der Trauung gespielt wird. Also, Möglichkeiten gibt es einige, über die Sie einfach mit Pfarrer Jens Heller sprechen sollten.
Zu Beginn des Gottesdienstes spielt eine Musik zum Einzug. Die Anwesenden in der Kirche erheben sich und das Brautpaar zieht mit dem Pfarrer feierlich ein. Die Anglikanische Variante, dass die Braut vom Brautvater zum Altar geführt wird, ist für eine evangelische Trauung zwar unüblich, aber ebenfalls möglich. Dieser Brauch hatte ursprünglich die Bedeutung, dass die Braut vom Besitz ihres Vaters in den Besitz des Mannes wechselt.
Im Anschluss an die Musik wird der Pfarrer das Brautpaar und die Anwesenden begrüßen und den Gottesdienst eröffnen.
Darauf kann ein Lied gesungen oder eine Musik gespielt werden. Der Pfarrer spricht dann ein Psalmgebet und das Eingangsgebet.
Es folgt eine Ansprache zur Trauung, in der auch der Trauspruch aufgenommen wird, den sich das Paar ausgesucht hat.
Danach folgt ein Lied bzw. Musik.
Das Brautpaar erhebt sich nun und hört eine Lesung aus der Bibel, die sich auf die Ehe bezieht. Nach der Lesung stellt der Pfarrer die Traufragen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder stellt der Pfarrer die Traufragen und die Partner antworten jeweils "Ja, mit Gottes Hilfe", oder das Brautpaar spricht sich das Trauversprechen gegenseitig zu.
Danach werden die Ringe getauscht und das Brautpaar wird eingesegnet. Nach der Einsegnung können beide den Moment genießen und auf sich wirken lassen, während ein Lied gesungen wird oder eine Musik spielt.
Es folgt ein Fürbittengebet, bei dem gerne auch Angehörige mitwirken können, und das Vaterunser.
Der Pfarrer schließt mit dem Segen den Gottesdienst ab.
Dann erfolgt das "Signing of the Register". Das Brautpaar, zwei Trauzeugen und der Pfarrer unterschreiben die Urkunde, mit der die Ehe dann auch rechtswirksam wird. Dieser Akt ist sozusagen die standesamtliche Trauung.
Begleitet von Musik zieht das Brautpaar nun aus der Kirche aus und beginnt ein Leben als vor Gott und rechtmäßig getrautes und mit seinem Segen gestärktes Ehepaar. Dabei begleiten Sie die besten Wünsche unserer Gemeinde.